BB Bamberg

Sonntag, 25. März 2007

Basketball: Bamberg gegen Köln

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50:33. Eigentlich sollte hier ein Bild von diesem Spielergebnis stehen. Leider hat das nicht so recht geklappt.

50:33. Nein, das nicht das Halbzeitergebnis - es ist der Endstand. Dies lag in den ersten drei Vierteln an der knackigen Defensivarbeit die sich beide Teams lieferten, im abschließenden vierten dann gaben sich die Kölner auf, so dass die Bamberger sich deutlich absetzen konnten.

Eine solche Abwehrschlacht habe ich noch nie erlebt. Sympomatisch das dritte Viertel: in Bamberg ist es üblich, dass das gesamte Heimpublikum stehen bleibt bis zum ersten Korberfolg des jeweiligen Viertels - im dritten Spielabschnitt dauerte es über fünf Minuten bis sich die Zuschauer hinsetzen konnten. Im Nachhinein war es wohl die richtige Entscheidung von Premiere, das parallell stattfindende Berlin gegen Bremerhaven auszuwählen.

Bester Werfer auf Bamberger Seite war Darren Fenn, von den Kölnern konnte man eigentlich keinen besonders herausstellen, kein einziger aus der Stadt vom Rhein konnte zweistellig punkten.

Diesmal war ich nicht auf der für mich gewohnten Südtribüne, sondern im kleinen Stehblock vor der Nord. Man steht zwar näher dran, stimmungsmäßig ist die Süd jedoch deutlich besser. Beim nächsten Mal dann wieder. Interessant war es aber schon, den Spieler so nah zu sein, muss ich aber nicht jedes Spiel haben.

Mittlerweile sind auch noch weitere Kleinigkeiten an der Jako-Arena verbessert. Die noch nicht verkleidete Decke im Foyer, die mir beim letzten Mal ins Auge gefallen war, ist zwischenzeitlich verschlossen worden. Auch hat man sich diesmal mit den Musikeinspielungen zurückgehalten, wenn gerade Stimmung gemacht wurde. Sehr löblich.

Sonntag, 18. März 2007

Basketball vom Wochenende

Bamberg - haben in Oldenburg gewonnen, offenbar wieder dank eines genialen Casey Jakobson.

Oregon Ducks - haben ebenfalls ihr Spiel in der zweiten Runde gewonnen und stehen damit im Sweet Sixteen.

Dallas Mavericks - auch das Team um Dirk Novitzki hat gewonnen (gegen Denver)

Ich kann somit beruhigt ins Bett gehen ;-)

Sonntag, 11. März 2007

Bamberg gegen Ulm

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Letzten Spätsommer und im Herbst habe ich mehrmals über den Umbau der Bamberger Jako-Arena berichtet. Als ich dann allerdings wirklich denn mal in der relativ fertig umgebauten Halle beim Basketball war (gegen Frankfurt), kam ich jedoch nicht zum Bloggen.

Aus Zeitgründen war denn gestern auch mein erstes Livespiel in 2007. Im Nachhinein bin ich doch ganz froh, dass ich mich gegen eine Dauerkarte entschieden habe.

Ich denke, mittlerweile kann man auch wirklich sagen, die Halle ist so gut wie fertig. Zugegeben, ein paar Details fehlen hier und da noch, aber ab einer gewissen Gebäudegröße ist sowas sowieso ein wenig ein fließender Prozess, wo ständig hier und dort etwas aus- und verbessert werden muss.

Zusätzlich zur neuen Nordtribüne und den Logen wurde ein Videowürfel in die Halle eingebaut, außerdem die Tonanlage verbessert. Endlich versteht man auch auf der Südtribüne etwas von den Durchsagen. Überhaupt, war die Umwandlung der Zusatztribüne in eine richtige Stehtribüne eine absolute Verbesserung. Etwas blöde ist dadurch dann aber, dass der Fanclub mit dem Stehblock am anderen Ende der Halle ist, und die große neue Nord den Gästeblock beinhaltet.

Der größte Verbesserungsvorschlag meinerseits wäre eigentlich nur noch, die analogen Anzeigen auf der Seite irgendwie in den Videowürfel zu integrieren, so wie es in Nürnberg auch ist.

Insgesamt ist die JakoArena durch den Umbau deutlich verbessert worden. Mehr Platz im Umlauf, viele Verbesserungen bei Details wie der endlich geschaffene eigene Zugang zur Südtribüne. Ich habe zu anderen Hallen wenig Vergleichsmöglichkeiten, aber ich denke, Bamberg dürfte damit zu der Top10 in Deutschland gehören.

Das Spiel war vom Ergebnis her ein relativ deutlicher Sieg für die Bamberger gegen Ulm: 79:67. In der ersten Halbzeit war Bamberg auch deutlich überlegen, nach der Pause kamen die Ulmer jedoch mit breiter Brust zurück und starteten eine kleine Aufholjagd. Bei den Ulmern spürte man deutlich, dass sie mit viel Einsatzwillen am Werk waren, während Bamberg sich zwischenzeitlich für das Spitzenspiel gegen Bremerhaven am kommenden Mittwoch schonte.

Am Besten gefallen hat mir von den Bamberger Spielern Casey Jacobson. Der Mann hat eine grandiose Spielübersicht. Aber auch Rückkehrer Steffen Hamann und Darren Fenn stachen für mich deutlich heraus.

Großes Kompliment an die ca. 200 Ulmer Fans, die auf sehr viel Stimmung gemacht haben und sich sehr fair verhalten haben. Ich denke mal, die Plätze auf der Nordtribüne waren für sie auch durchaus okay, auch wenn vielleicht der Stehblock unter der Nord als echter Gästeblock noch besser wäre.

Zum Schluss noch eine Bitte an den Verantwortlichen am DJ-Pult. Wenn gerade Stimmung ist, könnte man diese nervigen Zwischeneinspielungen bleiben lassen. Die sind dann nämlich ein echter Stimmungskiller.

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Mittwoch, 4. Oktober 2006

Basketball-Baustelle

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Die Brose Baskets aus Bamberg luden zum Tag des Fans in die Jako-Arena. Oder besser gesagt auf die Großbaustelle die einmal die Jako Arena werden soll.

Mit dabei auch ein Testspiel gegen den polnischen Erstligisten Turow Zgorzelec. Aus Zeitmangel kam ich erst mit Beginn des Spieles an. Die Halle war bereits voll, offensichtlich hatten die Organisatoren nicht mit einem solchen Andrang gerechnet, denn die beiden Zusatztribünen waren nicht aufgebaut.

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Testspiele sollte man nicht überbewerten, es endete äußerst knapp 44:42 für die Brose Baskets. Dass nicht alle so saßen wie normal, und es vor allem den üblichen Stehblock nicht gab, merkte man auch an der Stimmung. Erst zum Schluss des Spieles wurde es halbwegs so laut, wie man es gewohnt ist. Für so manchen war es aber recht ungewohnt, und recht zaghaft wurde mit aufgestanden.
Die neue Nordtribüne war noch komplett mit einem schwarzen Vorhang abgetrennt, man konnte deren Größe jedoch schon erahnen. Hinzu kommt, dass jetzt klar ist, wie das mit den Stehplätzen vor der Nord gemeint ist. Denn, die Sitzplätze beginnen erst ab ca. 3,50 m über dem Hallenboden. Ergo, durchaus Potential für eine kleine Stehplatztribüne. Schöner wäre natürlich ein richtig großer Stehblock wie in der Nürnberg-Arena.

Auch der Videowürfel war noch nicht in Betrieb, er hing noch zusammengeklappt an der Decke. Ersatzweise wurden Anlaoganzeigen aufgehängt und Karten mit der Foulbelastung der Spieler hochgehalten.

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Auch die Beschriftungen auf dem Parkett fehlen noch, aber das würde ich eher zu den Kleinigkeiten zählen.
Denn, die Nordtribüne ist unbestuhlt, ein Teil der Außenfassade fehlt – daher war die Veranstaltung auch recht zugig und erinnerte durchaus an einen Stadionbesuch. Irgendwo soll auch das Dach undicht gewesen sein.

Teil der Arena durften daher auch nicht betreten werden, und wurden von der Feuerwehr abgesichert.
Angesichts dessen aber, wie schnell sich Baustellen entwickeln, gerade wenn ein Termindruck besteht, bin ich zuversichtlich, dass das erste Saisonspiel stattfinden kann.
Die Eröffnungsfeier kommenden Samstag wurde aber schon mal abgesagt, angeblich wegen fehlender Genehmigungen von Seitens der Stadt.

Nach dem gestrigen Besuch fallen mir aber noch ein paar mehr Gründe für die Verschiebung ein.

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Leider ist es aber nicht die einzige Baustelle im Zusammenhang mit dem Bamberger Basketball.
Das Zusammenspiel der Mannschaft hat sich nach dem samstäglichen Fiasko zwar gebessert, offensiv geht aber immer noch nichts zusammen, die Defensivarbeit hingegen um einiges besser als in Würzburg. Daher auch das Endergebnis von 44:42. Ob das allerdings auch am geringeren spielerischen Niveau des Gegners diesmal lag, ist natürlich auch so eine Frage.

Aber, auch hierbei bin ich zuversichtlich. Ein Test ist schließlich nur ein Test, und wie heißt es so schön: um so schlechter die Generalprobe, um so besser die Aufführung. Heute in einer Woche wissen wir mehr.

Sonntag, 1. Oktober 2006

Basketball-Testspiel: Bamberg gegen Den Bosch

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Die Carl-Diem-Halle s.oliver-arena in Würzburg sah gestern wieder Spitzenbasketball. Beziehungsweise, sie sollte ihn sehen. Denn das, was die Brose Baskets aus Bamberg gestern im dritten und vierten Viertel ablieferten, war alles andere als Spitze.

Dabei begann eigentlich alles ganz gut. Das Team hatte in den ersten beiden Vierteln die Eiffel Towers aus Den Bosch gut im Griff und so führte man nach dem ersten Viertel 19:10 und zur Pause 33:22. Zum Schluss verlor man jedoch 53:68.

Nach dem Seitenwechsel passte irgendwie überhaupt nichts mehr. Weder die Abstimmung in der Defensive, noch ein richtiger Spielaufbau oder gar ein guter Abschluss innerhalb der 24 Sekunden. Hinzu kamen unnötige Ballverluste und eine zunehmende Verunsicherung.

Sogar Coach Dirk Bauermann langte es irgendwann; er saß ab Mitte die dritten Viertels nur noch schweigend auf seinem Stuhl.

Insgesamt keine gute Werbung für den Bamberger Basketball. Dabei hatte man sich richtig Mühe gegeben, die Cheerleader und die beiden Hallensprecher mitgebracht, sogar einen Verlegeparkett hatte man mit dabei (den der Würzburger hat die Stadt kürzlich zum Ausbessern eines Sporthallenbodens verbaut). Nur die Mannschaft hatte man scheinbar vergessen und lediglich einige Doppelgänger mitgebracht.

Auch die ausrichtende DJK Würzburg machte viel Werbung für sich und ihre Young Gunners genannte U20-Mannschaft.

Die Stadt sollte aber wirklich den Neubau einer besseren Arena anpacken. Ich war seit Jahren nicht mehr in der Carl-Diem-Halle s.oliver-arena, es ist und bleibt halt einfach eine Schulsporthalle, die außerdem in einem erbärmlichen Zustand ist - teilweise ist die Sichtdecke bereits am verrotten...

Ein Fazit zum Schluss, den ein X-Ray erfahrener Zuschauer los ließ: Das hat ja schon Würzburg-Niveau.

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Donnerstag, 14. September 2006

Basketball-Testspiel in Würzburg

Nett. Bamberg macht ein Testspiel in der Würzburger s.oliver-Arena. Gegner ist der holländische Meister EiffelTowers Den Bosch.

Dienstag, 1. August 2006

Neuer Name der Bamberger Basketballer

Der letztjährige EuroLeague-Teilnehmer GHP Bamberg heißt ab sofort Brose Baskets. An sich habe ich ja mit den Sponsoring von Teamnamen bei Basketball, Eishockey & Co. ja kein Problem, aber wenigstens den Städtenamen könnte man doch einbauen. Das gleiche auch bei den Eishockeycracks aus Nürnberg, die jetzt Sinupret Ice Tigers heißen.

Damit ändert sich bei mir der Name der Kategorie. Allerdings nicht in Brose Baskets, sondern in BB Bamberg. Hört sich doch auch gut an.

Donnerstag, 25. Mai 2006

BBL Halbfinals - Spiel 5

Herzlichen Glückwunsch an Köln, die das entscheidende megaspannende Spiel in Bamberg knapp in der letzten Sekunde für sich entscheiden konnte.

Bester Spieler der Serie auf Bamberger Seite eindeutig der Nationalspieler Robert Garrett der nicht nur vergangene Woche einen Wahnsinnsdreier versenkte, sondern diesmal beinahe mit seinen zwanzig Punkten der Matchwinner gewesen wäre.

Damit stehen Alba Berlin und Rhein Energie Köln im Finale.

Dienstag, 23. Mai 2006

BBL Halbfinals - Spiel 4

Bamberg hat in einem knappen Spiel in Köln 66:69 verloren. Damit kommt es am Donnerstag zum entscheidenden fünften Spiel. Da hab ich ja bisher noch nix vor...

Sonntag, 21. Mai 2006

BBL Halbfinals - Spiel 3

Schon das ganze Wochenende ging es mir nicht wirklich gut, so dass ich am Nachmittag entscheiden musste, ob ich nach Bamberg in die Jako-Arena fahre, oder nicht.

Ich habe mich entschieden, das Spiel dann nicht direkt live in der Halle sondern daheim anzusehen. Die Möglichkeit dazu hat sich kurzfristig ergeben, also war die Entscheidung nicht sooo schlimm.

Nach dem ersten äußerst knappen Spiel und dem zweiten, bei dem Bamberg in Köln deutlich verlor, haben sich die Oberfranken deutlich mit einem 87:58 zurückgemeldet.

Beste Szene des Spiels: Der Dreier von Garrett.

Schlechteste Szene: Eine von Köln ausgehende kleine Keilerei, nach der einer deren Spieler (Jordan) die Halle verlassen musste.
Ebenfalls eine ziemlich doofe Szene: Fünf Sekunden vor Schluss begeht der beste Kölner Scorer McGowan ein unsportliches Foul an Begley. Ganz schlechter Verlierer der Junge offenbar...

Was jedenfalls mal eine interesante Erfahrung, ein Spiel in Bamberg aus einer anderen Perspektive zu erleben. Bin gerade ernsthaft am überlegen, in der nächsten Saison selbst Premiere zu holen.

Aber ich bleibe dabei: die Serie bleibt eine knappe Sache und ich sehe am Dienstag einen kleinen Vorteil für Köln durch den Heimvorteil, angesichts des Ausgangs des zweiten Spiels.

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